Salzburg-Marathon
Joachim souverän unter 4 Stunden
In tollen 3:56:24 Stunden finishte Joachim Gutekunst als 5.bester in seiner Altersklasse den Salzburg-Marathon 2026.
Wettkampfbericht Salzburg – Marathon vom 17. Mai 2026
Die Wetterprognosen für die Lauffestspiele der Mozartstadt Salzburg waren gar nicht gut. Tagelang dominierte Starkregen die Vorhersagen. Bis zum Wettkampftag löste sich das ganze düstere Szenario in Wohlgefallen auf und ein strahlend blauer Himmel bei angenehmen Temperaturen erwartete die Läuferinnen und Läufer an der Startlinie. Punkt 8:30 Uhr fiel der Startschuss auf der Staatsbrücke. Marathon und Halbmarathon starteten gleichzeitig in mehreren Wellen. Das Teilnehmerfeld wurde ein kurzes Stück entlang der Salzach geführt und nahm anschließend Kurs auf das Schloss Hellbrunn. Der Weg dorthin eine dichtgewachsene, schattige, aber auch schmale Allee. Das Teilnehmerfeld zu diesem Zeitpunkt immer noch dicht gedrängt, verhinderte Überholvorgänge. Das verhinderte aber auch, dass ich das Rennen zu schnell anging, was mir meine Beine später danken sollten. Die Durchquerung des Schlosshofes bei klassischer Musik war eines der vielen Highlights auf der Strecke. Danach ging es wieder durch eine endlose Allee in die freie Landschaft. Linkerhand schneebedeckte Berge. Ein wunderschöner Streckenabschnitt zum Genießen. Irgendwann taucht dann plötzlich die mächtige Salzburg auf und der Laufwurm bewegte sich entlang des Mönchsberg wieder Richtung Innenstadt.
Dort wurde dann aus dem beschaulichen Landschaftsmarathon wieder ein lärmender Stadtmarathon mit vielen Stimmungsnestern an der Strecke. Dann kam der härteste Moment, als ich nach 21 Kilometern mit dem Feld auf die Ziellinie zulief. Laute Musik und Lautsprecherdurchsagen feierten die einlaufenden Halbmarathonis. Die Marathonis hingegen wurden kurz davor auf die zweite Runde geschickt. Da kamen kurze Zweifel, ob die halbe Distanz nicht auch gereicht hätte. Nun galt es sich zu konzentrieren und das Tempo zu halten. Allee, Schloss, Allee, Blick auf die Salzburg und das Warten ob die Beine irgendwann Rückmeldung geben und sich die ersten Schmerzen einstellen. Ich hatte Glück, keinerlei muskuläre Probleme. Deshalb konnte ich bis ins Ziel mein Tempo halten. Meine Zielmarke unter vier Stunden hatte ich mit 3:56:24 Stunden deutlich erreicht und somit in der Altersklasse M65 die fünft schnellste Nettozeit.
von Joachim Gutekunst